Stadtwerke brauchen zusätzliches Sicherheitsnetz

Die Bundestagsabgeordnete und Rostocker OB-Kandidatin Claudia Müller spricht sich für eine stärkere Rückendeckung der Stadtwerke durch Stadt und Land aus. Die Stadtwerke bräuchten zügig eine Bürgschaft, um bei Ausfall von Gaslieferanten sofort selbst Gas am Markt einkaufen zu können. Das bedeute nicht, dass das Geld auch wirklich ausgegeben werde. Die Bürgschaft sei vielmehr ein weiteres Sicherheitsnetz für die Kundinnen und Kunden.

Müller: „Die gute Nachricht ist, dass die Stadtwerke Rostock ihre Gasmengen sehr vorausschauend eingekauft haben. Die Probleme liegen bei den großen Gaslieferanten. Sie hatten mit den Stadtwerken vergleichsweise niedrige Preise vereinbart, müssen das Gas jetzt aber selbst zu Höchstpreisen besorgen. Würden diese Lieferanten nun pleitegehen und ihre Verträge nicht erfüllen, müssten die Stadtwerke das Gas plötzlich selbst zu aktuellen Marktpreisen besorgen. In diesem Fall brauchen die Stadtwerke die nötige Liquidität, um überhaupt Gas am Markt zu bekommen. Diese Liquidität sichern wir durch eine Bürgerschaft der Stadt. Sie kann aber nicht erst beschlossen werden, wenn der Fall eingetreten ist, sondern muss jetzt als Vorratsbeschluss erfolgen.

Die Gasumlage der Bundesregierung soll eine Insolvenz der großen Gaslieferer verhindern. Gänzlich auszuschließen ist diese Gefahr dennoch nicht. Darum müssen Stadt und Land mit einer Bürgschaft ebenfalls Vorsorge treffen. Es ist sozusagen ein doppeltes Sicherheitsnetz für den Winter. Gleichzeitig wird die Bundesregierung die Bürgerinnen und Bürger mit dem nun beschlossenen 3. Entlastungspaket weiter dabei unterstützen, die höheren Energiepreise zu bewältigen.“

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