Komm mit zur Demo „Wir haben es satt“ am 21.01.2023 in Berlin

Demo für eine bessere Landwirtschaft am 21. Januar 2023 in Berlin

Die Dauerkrisen der letzten Zeit haben einige Probleme etwas verdrängt. Dazu gehören der Rückgang der Artenvielfalt und die oft schlimmen Zustände bei der Tierhaltung. Jedes Jahr findet darum in Berlin die große bundesweite Demo für eine bessere Landwirtschaft statt und für alle Interessierten aus Rostock haben zahlreiche Initiativen eine gemeinsame Anreise per Bahn organisiert. Treffpunkt ist am Samstag, 21. Januar um 8.15 Uhr am Gleis 4 des Rostocker Hauptbahnhofs. Hin- und Rückfahrt kosten 20 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich auf der Website der BUND-Gruppe Rostock. Die beteiligten Gruppen sind Bündnis 90/Die Grünen, Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), NABU, Ökohaus, Bunte Höfe, Greenpeace und das Eine-Welt-Landesnetzwerk.

Blick auf die Redner-Tribüne bei der Demo "Wir haben es satt" in Berlin.
Impression von der Demo „Wir haben es satt“ in Berlin

Start der Demo ist um 12 Uhr am Brandenburger Tor. Das diesjährige Motto lautet „Wir haben es satt. Gutes Essen für alle – statt Profite für wenige“. Über 50 Organisationen rufen bundesweit zur Teilnahme auf, um sich für klimagerechte Landwirtschaft, mehr biologischen Landbau und regionale Wertschöpfungsketten einzusetzen. Die Demonstration für die ökologische Agrarwende findet jährlich mit mehreren 10.000 Teilnehmenden aus Anlass der Grünen Woche im Regierungsviertel in Berlin statt.

Zentrales Thema der Demonstration ist die sozial-ökologische Transformation der Landwirtschaft und Ernährung. Klimakrise, Corona und der russische Angriffskrieg offenbaren verstärkt die massiven Fehlentwicklungen durch ungebremstes Wachstum bei der Landnutzung und dem globalem Handel auf Kosten von Umwelt, Bäuer*innen und Verbraucher*innen.

Ein paar Traktoren fahren im Konvoi in Richtung des Brandenburger Tores in Berlin
Impression von der Demo „Wir haben es satt“ in Berlin

„Eine klimagerechte, faire Landwirtschaft und Ernährung ist dringender nötig denn je. In Rostock hat die Bürgerschaft das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 beschlossen. Jetzt gilt es, diese auch bei der Landwirtschaft und Ernährung umzusetzen“, erläutert Claudia Schulz von der Bürgerschaftsfraktion der Grünen. „Aktuell beraten wir, wie Rostock ‚Biostadt“‘ werden kann. Das bedeutet, dass wir in Rostock auf mehr regionalen Bioanbau und Wertschöpfung vor Ort setzen. Ein wichtiges Feld ist dabei die Schulverpflegung. Wir brauchen attraktive Gerichte aus heimischem Anbau und mehr leckere vegetarische Angebote.“

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