Grüne KV Rostock http://gruene-rostock.de http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/wow_wir_haben_es_geschafft_wir_haben_ein_neues_grundsatzprogramm/ Wow, es ist geschafft: Wir haben ein neues Grundsatzprogramm! http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/wow_wir_haben_es_geschafft_wir_haben_ein_neues_grundsatzprogramm/ http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/wow_wir_haben_es_geschafft_wir_haben_ein_neues_grundsatzprogramm/ Am vergangenen Wochenende, vom 20.-22. November 2020, fand die erste vollständig digitale... Am letzten Wochenende haben wir unser Grundsatzprogramm auf der 45. Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) abgestimmt. Diese BDK fand rein digital statt und alle delegierten und Gäste verfolgten den Parteitag am Computer-Monitor.

Für das neue Grundsatzprogramm mit den 8 Kapiteln “Lebensgrundlagen schützen”, “In die Zukunft wirtschaften”, “Fortschritt gestalten”, “Zusammen leben”, “Demokratie stärken”, “Solidarität sichern”, “In Bildung investieren” und “International zusammenarbeiten” gab es am Sonntag nach umfangreichen Diskussionen und Abwägen der Positionen 97% Zustimmung der Delegierten.

In nur drei Monaten hat unsere Netzbegrünung diesen drei Tage dauernden digitalen Bundesparteitag mit mehr als 800 Delegierten auf die Beine gestellt. Von hier aus ein riesiges Dankeschön an die Netzbegrünung dafür! In Rostock hatten wir zwei Stimmkarten. Die weibliche Karte haben wir mit fünf Rostocker Frauen geteilt, und so für die unterschiedlichen Kapitel abgestimmt. Unsere Absprachen im Grünen Chat schafften trotz der räumlichen Distanz eine große Nähe. Andrea hatte dann die Ehre, das Gesamtprogramm abzustimmen.

Hier die persönlichen Highlights unserer Delegierten:

Marie Heidenreich bei der dbdk20Marie Heidenreich: "Gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Energie habe ich ein striktes Bekenntnis zum Pariser Abkommen gefordert. Gut, dass wir Bündnisgrüne nun klar zum 1,5-Grad-Ziel stehen. Die für mich wichtigste Passage aus dem Grünen Grundsatzprogramm ist daher: 'Zentrale Grundlage unserer Politik ist das Klimaabkommen von Paris sowie der Bericht des Weltklimarates zum 1,5-Grad-Limit, der verdeutlicht, dass jedes Zehntelgrad zählt, um das Überschreiten von relevanten Kipppunkten im Klimasystem zu verhindern. Es ist daher notwendig, auf den 1,5-Grad-Pfad zu kommen. Dafür ist unmittelbares und substanzielles Handeln in den nächsten Jahren entscheidend.'"

Andrea Krönert bei der dbdk20Andrea Krönert: "Am schwierigsten fand ich für mich die Abstimmung zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE), da hab ich selbst mehrfach gewechselt, welchem der Vorschläge ich nun zustimme. Letztlich habe ich für das BGE im Grundsatzprogramm gestimmt, habe aber auch viel über die Argumente gelernt, die dagegen sprechen. Diese inhaltlichen Diskussionen (nicht nur zum BGE) haben meinen Kopf an diesem Wochenende sehr geweitet."

Christine Decker bei der dbdk20Christine Decker: “Wenn Menschen im Losverfahren Demokratie gestalten, kann nur Chaos entstehen? Das Beispiel Irland zeigt das Gegenteil: Für besonders strittige Themen, an die sich das Parlament kaum herantraute, haben per Los zusammengestellte Bürger*innen-Räte Lösungen gefunden. In Frankreich fordert die Klima-Bürgerversammlung natürlich die Senkung der Treibhausgasemissionen - aber auch die Verpflichtung von Hausbesitzerinnen zur Wärmedämmung, die Förderung des Bahnverkehrs, die Abwendung von Bau und Ausbau neuer Flughäfen, die Förderung des ökologischen Landbaus und eine Bildungsoffensive in Sachen Klima. In unserem neuen Grundsatzprogramm haben wir genau dieses Instrument ‘Bürger*innen-Rat’ verankert - jetzt müssen wir es mit Leben füllen!"

Anja Eggert bei der dbdk20Anja Eggert: "Unser Bildungskapitel schreibt jetzt deutlich, dass lebenslanges Lernen Realität ist und für alle zugänglich sein muss. Das find ich sehr gut. Die Grüne Jugend bekam ein klares Votum, dass der Zugang zu Bildung inkl. Endgeräte kostenlos sein soll. Allerdings konnten sie sich nicht mit einer klaren Formulierung durchsetzen, dass „Individuelle Talente und Fähigkeiten dabei unabhängig von wirtschaftlichem Nutzen und ökonomischen Interessen gefördert werden sollen“. Nun steht also nach knapper Entscheidung in unserem Grundatzprogramm, dass ein starkes Bildungssystem zentral für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes ist und das Open Source der Schlüssel zu einer partizipativen und souveränen digitalen Bildung ist. Da geht mir doch ein Herz auf!"

Claudia Schulz bei der dbdk20Claudia Schulz: "Der Beschluss zur Agro-Gentechnik ist wegweisend: Wir setzen auf eine Politik auf der Basis von Fakten und Wissenschaft. Die Freiheit der Forschung anerkennend setzen wir gleichzeitig auf die damit einhergehende Verantwortung: Verantwortung heißt, das Vorsorgeprinzip anzuwenden, ebenso wie strenge unabhängige Risikoprüfungen und Regulierung. Folgewirkungen müssen beachtet und Gefahren bei der Anwendung ausgeschlossen werden. Dies erfordert strenge Zulassungsverfahren. Gentechnikfreie Produktion und die Wahlfreiheit der Verbraucher*innen wollen wir gewährleistet sehen. Nötig sind dafür eine verpflichtende Kennzeichnung und eine unabhängige Risiko- und Nachweisforschung. Ökologische Pflanzenzüchtung und biologische Anbaumethoden können einen entscheidenden Beitrag zur Vielfalt und Resilienz in der Landwirtschaft leisten und müssen deshalb massiv gestärkt werden."

Andreas Tesche bei der dbdk20Andreas Tesche: "Tolle BDK mit Euch zusammen! Ihr habt den Staffelstab immer perfekt und professionell übergeben! Inhaltliche Highlights waren für mich das Vielfaltsstatut, die Diskussion zu meinem Themen Wissenschaft und Hochschulen sowie Gentechnik. Noch nie habe ich mich bei einer BDK so wohl gefühlt - gerade mit den unterschiedlichen differenzierten Statements, aber den gleichen Zielen und Grundwerten: ein staatstragendes Grundsatzprogramm. Das i-Tüpfelchen: Orientierung an meiner zweiten Heimat Irland mit den Bürger:n per Zufallsgenerator! Irland und wir vereint 'in green'.☘☘☘ A silent mouth is sweet to hear. Fáinne óir ort!"

Tilman Neuhaus bei der dbdk20 Tilmann Neuhaus: "Es war meine erste BDK und dann auch noch alles digital! Das war sehr aufregend. Es gab viele Höhepunkte - dabei fand ich aber das Klimaabkommen von Paris und den Bericht des Weltklimarates zum 1,5-Grad-Limit als zentrale Grundlage unserer Politik, die Leitidee eines Bedingungslosen Grundeinkommens und das Vielfaltsstatut besonders wichtig. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste BDK!"

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Tue, 24 Nov 2020 22:03:00 +0100
http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/klimaneutralitaet_2035/ Klimaneutralität 2035 http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/klimaneutralitaet_2035/ http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/klimaneutralitaet_2035/ Die Fraktionen DIE LINKE.PARTEI, die SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich zusammen zum Ziel... Die Fraktionen DIE LINKE.PARTEI, die SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich zusammen zum Ziel gesetzt, die Klimaneutralität in der Hansestadt Rostock bis 2035 zu erreichen.

Hierzu fordern die Fraktionen den Oberbürgermeister auf, Maßnahmen zu benennen, wie die Stadtverwaltung und kommunale Unternehmen ihre CO2 Emissionen um 5% in 2021 senken können und von 2022 bis 2030 um jeweils 10% gegenüber dem Referenzjahr 2019 reduzieren können.

Eva-Maria Kröger von den LINKEN dazu: "Die Forderung nach Klimaschutz muss mit Leben gefüllt werden, denn auch in den nächsten Jahren werden wir Treibhausgase verbrauchen. Um Klimaneutralität zu erreichen, müssen vermeidbare CO2- Emissionen reduziert und unvermeidliche Emissionen durch andere Klimaschutzmaßnahmen kompensiert werden. Investitionen in erneuerbare Energien sind notwendig. Die Energie, die Rostock für Wärme, Strom und Verkehr verbraucht, muss aus erneuerbaren Energien kommen. Zudem muss der Rostocker Nahverkehr noch attraktiver und günstiger werden. Letztendlich müssen wir die Menschen motivieren, vom Auto auf Bus und Bahn umzusteigen, natürlich zu bezahlbaren Preisen."

Steffen Wandschneider-Kastell der SPD: „Wir sind uns einig: Das Ziel des Pariser Klimaabkommens, den globalen Temperaturanstieg in diesem Jahrhundert auf unter 2 Grad Celsius zu beschränken, war ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die globale Erwärmung aufzuhalten. Doch jetzt müssen nach Worten Taten folgen. Nach dem Pariser Klimaabkommen verbleibt für Rostock lediglich ein Rest von ca. 5,5 Millionen Tonnen CO2. Wir fordern das Umstellen der Busse auf Wasserstoff und Elektro und das Fördern von klimafreundlichem Bauen. Das heißt, dass wir durch Sanierung und durch Solar auf den Dächern von Schulen und Wohnungsgebäuden mehr Energie erzeugen können. Das ist eine richtige Win-Win Situation. Denn durch den neuen, günstigen Strom und sinkenden Heizkosten profitieren direkt die Mieter*innen."

Andrea Krönert für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Wir haben ambitionierte Ziele in Sachen Klimaschutz. Daher sind wir auf die Unterstützung eines jeden Einzelnen angewiesen, um die Folgen des Klimawandels zu bremsen. Die wichtigsten Stellschrauben liegen im Bereich Energie, Ernährung und Mobilität. Dazu zählt für uns: Die Straßenbeleuchtung muss auf LED umgestellt werden, um die CO2 -Emissionen reduzieren. Immer noch gewinnt das Rostocker Steinkohlekraftwerk seine Energie aus fossilen Brennstoffen. Das muss ein Ende haben! Wir fordern das 100%ige Umstellen auf erneuerbare Energien. Im Bereich Ernährung brauchen wir mehr Bio-Essen im Rathaus, in der Schule und in Kitas. Die Mobilitätswende ist uns besonders wichtig. Die Fahrradwege in Rostock müssen ausgebaut werden, damit Rostock zur Fahrradstadt werden kann. Letztendlich geht Klimaschutz uns alle an: Jeder Einzelne kann einen Beitrag dazu leisten, die Lebensgrundlagen für künftige Generationen zu erhalten.“

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Fri, 20 Nov 2020 11:58:00 +0100
http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/schnell_und_unbuerokratisch_helfen_statt_ankuendigungspolitik/ Schnell und unbürokratisch helfen statt Ankündigungspolitik http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/schnell_und_unbuerokratisch_helfen_statt_ankuendigungspolitik/ http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/schnell_und_unbuerokratisch_helfen_statt_ankuendigungspolitik/ "Ich begrüße es, dass die Bildungsministerin Martin sich für unbürokratische Unterstützung der... Claudia Müller, Mittelstandsbeauftragte der grünen Bundestagsfraktion fordert die Landesregierung sich für wirksame Unterstützung der betroffenen Branchen und Gruppen einzusetzen, statt Ankündigungspolitik zu betreiben:

"Ich begrüße es, dass die Bildungsministerin Martin sich für unbürokratische Unterstützung der Kulturschaffenden stark macht. Jedoch wird sich die Landesregierung daran messen lassen müssen, ob es ihr gelingt, auch tatsächlich passende Unterstützungsangebote für alle Soloselbständigen, nicht nur Künstler*innen im engsten Sinne, umzusetzen. Dazu zählt, dass die vielen Soloselbständigen und Kleinstunternehmerinnen auch für ihre Lebenshaltungskosten Geld aus den Hilfen entnehmen können. Es ist lange bekannt, dass diese Menschen keinen umfangreiche Betriebsmittel gelten machen können, weil sie vor allem mit innovativen Idee, Kreativität und Wissensarbeit ihren Beitrag zur wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten.

Statt beihilferechtlich problematische Hilfen anzukündigen, täte die Landesregierung gut daran, sich ein Beispiel an Baden - Württemberg zu nehmen, und ein eigenes Landesprogramm umzusetzen, welches eine unbürokratische Einbeziehung eines Unternehmerlohnes ermöglicht. Damit wären auch für den weiteren Verlauf vielen Selbstständigen und Kreativen geholfen. Es ist unbedingt notwendig , ein rechtssicheres Verfahren zu installieren , dass dann auch bei weiteren Einschränkungen fortgeführt werden kann und das passend für die Betroffenen Gruppen ist. Dazu zählt auch, dass eine Beantragung bis zu 5000 € ohne Steuerberaterinnen möglich ist. "

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Wed, 11 Nov 2020 10:13:00 +0100
http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/weiterentwicklung_des_rostocker_integrationskonzeptes-1/ Weiterentwicklung des Rostocker Integrationskonzeptes http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/weiterentwicklung_des_rostocker_integrationskonzeptes-1/ http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/weiterentwicklung_des_rostocker_integrationskonzeptes-1/ „Zum einen fordern wir, dass sich Rostock für die Einführung des kommunalen Wahlrechts für Nicht-EU... Auf der Bürgerschaftssitzung am 11.11. wird über das aktualisierte Integrationskonzept Rostocks abgestimmt. Unsere Fraktion möchte zusammen mit LINKEN und SPD zwei zukunftsorientierte Ergänzungen einbringen.

Andreas Tesche, Mitglied der Grünen Fraktion, erläutert:

„Zum einen fordern wir, dass sich Rostock für die Einführung des kommunalen Wahlrechts für Nicht-EU Ausländer*innen auf Landesebene einsetzt. „In Deutschland haben seit 1992 bislang nur EU-Staatsangehörige das Recht, an Kommunalwahlen teilzunehmen. Drittstaatsangehörige sind hingegen von der Wahlteilnahme ausgeschlossen, obwohl sie einen wichtigen Anteil an den Rostocker Bürger*innen stellen. Das Wahlrecht jedoch ist die wichtigste Form der politischen Teilhabe, die auch den Nicht-EU-Bürger*innen zustehen sollte. Ein kommunales Wahlrecht für alle stärkt sowohl die Integration und Gleichberechtigung von Menschen mit Migrationshintergrund als auch ihr gesellschaftliches Engagement und fördert die Entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock zu einer solidarischen und lebenswerten Kommune.

Zum anderen fordern wir, die verbindliche Einführung des Diversity Mainstreaming Prinzips in die Strukturen und Prozesse der Organisation Rostocks. Das heißt, dass die Vielfalt bei allen Entscheidungen und Planungen Rostocks beachtet werden soll, wie z.B. in der Stadtentwicklungsplanung, im Kultur-, Sport- und Sozialbereich sowie in der Finanzplanung. Letztendlich ist das Ziel, aus Vielfalt eine Einheit für Rostock zu gestalten.“

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Wed, 11 Nov 2020 10:10:00 +0100
http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/gruene_mv_waehlten_liste_zur_landtagswahl_2021-1/ GRÜNE MV wählten Liste zur Landtagswahl 2021 http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/gruene_mv_waehlten_liste_zur_landtagswahl_2021-1/ http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/gruene_mv_waehlten_liste_zur_landtagswahl_2021-1/ BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV wählten heute in Güstrow auf der Delegiertenversammlung ihre... BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV wählten heute in Güstrow auf der Delegiertenversammlung ihre Kandidat*innen zur Landtagswahl 2021 in Mecklenburg-Vorpommern. Die Landesvorsitzenden Weike Bandlow und Ole Krüger zur Listenaufstellung: „Wir gehen nun mit frischem Schwung und einem starken Team in die Planungen für den Wahlkampf. Die Mannschaft ist gewählt, die Segel sind gesetzt – Landtag wir kommen! Inhaltlich und personell sind wir super aufgestellt, um den Klimaschutz im Land nach vorne zu bringen.“

Hier die ersten zehn Listenplätze im Überblick:

Listenplatz 1
Anne Shepley
41 Jahre, Kreisverband Nordwestmecklenburg
“Mit einer gespaltenen Gesellschaft werden wir die Klimakrise nicht bewältigen.”

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Listenplatz 2
Dr. Harald Terpe
66 Jahre, Kreisverband Rostock
“Gesundheitliche Versorgung muss als Daseinsvorsorge betrachtet und zukunftsfest gestaltet werden.”

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Listenplatz 3
Constanze Oehlrich
45 Jahre, Kreisverband Schwerin
„Wahlalter 16: Gerechtigkeit in Zeiten des Klimawandels bedeutet, die junge Generation von heute endlich an den Weichenstellungen für morgen zu beteiligen.“

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Listenplatz 4
Hannes Damm
28 Jahre, Kreisverband Greifswald
“Wir wollen ein Land, das Zukunft hat und in dem die Menschen an der Energieversorgung teilhaben.”

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Listenplatz 5
Jutta Wegner
57 Jahre, Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte
“Der ÖPNV der Zukunft muss sowohl den Menschen hier im Land als auch den Touristen nutzen.”

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Listenplatz 6
Arndt Müller
51 Jahre, Kreisverband Schwerin
„Wir brauchen eine Landwirtschaftspolitik, die Klima- und Umweltschutz ernstnimmt.“

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Listenplatz 7
Claudia Schulz
43 Jahre, Kreisverband Rostock
„Es geht um Perspektiven für unsere Landwirte und um die Zukunft unserer Kinder und Enkel.“

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Listenplatz 8
Dr. Christopher Dietrich
41 Jahre, Kreisverband Rostock
„Wenn wir den Schülerinnen und Schülern zumuten, das Klima zu retten, dann müssen wir uns zumuten, das Bildungssystem voranzubringen.“

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Listenplatz 9
Marie Heidenreich
32 Jahre, Kreisverband Rostock
„Wir brauchen eine Mobilitätsgarantie für das ganze Land.“

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Listenplatz 10
Dirk Niehaus
59 Jahre, Kreisverband Vorpommern-Rügen
„Wir brauchen eine sukzessive und schnelle Wiedervernässung der 300.000 ha Moore in MV, sowie eine nachhaltige wirtschaftliche Nutzung ebendieser.“

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Mon, 02 Nov 2020 10:29:00 +0100
http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/gruene_laden_zur_buga_radtour_ein-1/ GRÜNE laden zur BUGA-Radtour ein http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/gruene_laden_zur_buga_radtour_ein-1/ http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/gruene_laden_zur_buga_radtour_ein-1/ Die Bürgerschaftsfraktion der GRÜNEN lädt am Tag vor der BUGA-Leitentscheidung noch einmal zu einer... Die Bürgerschaftsfraktion der GRÜNEN lädt am Tag vor der BUGA-Leitentscheidung noch einmal zu einer Radtour über das geplante Gelände der Gartenschau ein. Die etwa 2-stündige Tour beginnt am Dienstag, 20.10., um 16 Uhr am Hotel Warnow, Bei der Knochenmühle 1. An verschiedenen Stationen werden der Stand der Planungen und die Inhalte der Leitentscheidung vorgestellt. Mit dabei sind u.a. der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Uwe Flachsmeyer und Claudia Schulz, Mitglied im Bauausschuss.

Claudia Schulz: "Wir wollen interessierten Bürgerinnen und Bürgern noch einmal die Gelegenheit geben, sich zu informieren und die BUGA-Pläne zu diskutieren. Wir haben schon mehrere Touren angeboten und die Resonanz war immer sehr gut. Es ist zu spüren, dass viele Rostockerinnen und Rostocker in der BUGA eine gute Chance für unsere Stadt sehen. Aber natürlich gibt es auch kritische Nachfragen. Und wir finden, am besten bespricht man diese Themen vor Ort.

Wir als GRÜNE sehen in der BUGA 2025 vor allem die Möglichkeit, den Stadthafen grüner zu gestalten, ein neues Erholungsgebiet auf der alten Dierkower Deponie zu schaffen und mit der Warnowbrücke kürzere Wege für Fußgänger und Radverkehr zu ermöglichen. Darum begleiten wir die Planungen konstruktiv, aber mit einem sehr aufmerksamen Blick, damit es wirklich eine grüne BUGA wird."

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Tue, 13 Oct 2020 18:55:00 +0200
http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/lebensmittel_retten_anstatt_wegwerfen/ Lebensmittel retten anstatt wegwerfen http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/lebensmittel_retten_anstatt_wegwerfen/ http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/lebensmittel_retten_anstatt_wegwerfen/ „Mit unserem Antrag fordern wir die Stadt Rostock und die Rostocker Foodsharing-Initiative auf,... Anlässlich des ersten Internationalen Tages gegen Lebensmittelverschwendung am 29.09. fordert die GRÜNE Fraktion Rostock zur Foodsharing Stadt zu erklären.

Uwe Flachsmeyer, Grüner Fraktionsvorsitzender in der Rostocker Bürgerschaft, erklärt: „Mit unserem Antrag fordern wir die Stadt Rostock und die Rostocker Foodsharing-Initiative auf, die Motivationserklärung „Foodsharing-Städte“ zu unterschreiben. Mit Unterzeichnung dieser Vereinbarung setzt sich Rostock zum Ziel, eine höhere Wertschätzung von Lebensmitteln sowie eine Reduktion der Lebensmittelverschwendung zu erreichen. Zur Umsetzung dieser Motivationsvereinbarung arbeitet Rostock an der Umsetzung des Foodsharing-Städte-Ideenkatalogs, wie z.B. die Förderung der Zusammenarbeit mit Supermärkten und Gastronomiebetrieben sowie der Ausbau von öffentlich betriebenen Lebensmittelstationen, so genannte Fair-Verteiler.

Mit unserem Antrag wollen wir ein Zeichen für einen verantwortungsbewussten und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln setzen. Ein unachtsamer Umgang mit Nahrungsmitteln ist nicht nur ethisch und ökonomisch, sondern auch ökologisch ein zunehmendes Problem.

In Deutschland landen jährlich ca. 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall. Dabei wird nicht nur das Lebensmittel an sich weggeworfen, sondern auch die Ressourcen die in Anbau, Ernte, Verpackung, Transport und Lagerung geflossen sind. Durch diese Lebensmittelverschwendung entstehen pro Kopf und Jahr knapp eine halbe Tonne Treibhausgase. Dies entspricht circa 4 % der jährlichen Gesamtemissionen von Deutschland. In Anbetracht der Klimakrise ist eine solche Lebensmittelverschwendung nicht länger vertretbar.

Initiativen wie „Foodsharing“ können dabei helfen auf das Thema der Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen und diese zu reduzieren. Ziel dieser Initiative ist es, Lebensmittel aus vor allem Supermärkten zu retten und zu verteilen anstatt sie wegzuwerfen.

Lasst uns von daher ein Beispiel an anderen Foodsharing Städten in Deutschland nehmen, wie Diez, Eupen und Jena, und Rostock zur Foodsharing Stadt erklären, um die Lebensmittelverschwendung auch hier zu reduzieren.“

Elisabeth Möser, Ehrenamtlerin bei der Rostocker Foodsharing-Initiative ergänzt: „In der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist die Foodsharing-Community seit 2015 aktiv und zählt inzwischen über 160 ehrenamtlich organisierte Foodsaver (LebensmittelretterInnen). Die größte Herausforderung, besteht im Finden und Betreiben der Fairteiler, also den Orten, an denen die Lebensmittelausgabe stattfindet. Hier ist ein dringender Bedarf angezeigt, um auch die Betriebskooperationen ausbauen zu können.“

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Tue, 29 Sep 2020 10:04:00 +0200
http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/gruene_laden_zur_buga_radtour_ein/ GRÜNE laden zur BUGA-Radtour ein http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/gruene_laden_zur_buga_radtour_ein/ http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/gruene_laden_zur_buga_radtour_ein/ Die Bürgerschaftsfraktion der GRÜNEN lädt interessierte Einwohnerinnen und Einwohner am Donnerstag,... Die Bürgerschaftsfraktion der GRÜNEN lädt interessierte Einwohnerinnen und Einwohner am Donnerstag, 17. 9., um 16 Uhr zu einer Radtour ein, um den Stand der Planungen zur BUGA vorzustellen und zu diskutieren. Die Radtour startet am Hotel Warnow, Bei der Knochenmühle 1. Mit dabei sein wird der stellvertretende Vorsitzende des BUGA-Ausschusses, Dr. Johannes Kalbe. Die Route geht entlang des geplanten Warnowquartiers zum Gelände der alten Deponie, die zu einem Stadtpark mit Blick auf die Warnow und die Altstadt entwickelt werden soll. Für den Spaziergang über die Deponie ist festes Schuhwerk erforderlich. Anschließend wird die Wegeverbindung nach Toitenwinkel thematisiert. Die Radtour wird etwa um 18 Uhr enden.

"Als Grüne sehen wir die BUGA vor allem als wichtige Chance, um mehr Grün in den Stadthafen zu bekommen und die alte Deponie zu einem attraktiven Erholungsgebiet für den Nordosten und die Innenstadt zu entwickeln. Außerdem können wir bessere Wege für Fußgänger und den Radverkehr schaffen. In diesem Sinne begleiten wir die BUGA-Planungen konstruktiv und mit eigenen Ideen", so Dr. Johannes Kalbe von den GRÜNEN.

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Fri, 11 Sep 2020 11:38:00 +0200
http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/neues_duo_neues_team_neue_wege_gruene_waehlen_neuen_landesvorstand/ Neues Duo, neues Team, neue Wege | Grüne wählen neuen Landesvorstand http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/neues_duo_neues_team_neue_wege_gruene_waehlen_neuen_landesvorstand/ http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/neues_duo_neues_team_neue_wege_gruene_waehlen_neuen_landesvorstand/ Es gibt ein neues starkes Team an der Spitze der GRÜNEN in MV: Weike Bandlow (45) und Ole Krüger... Es gibt ein neues starkes Team an der Spitze der GRÜNEN in MV: Weike Bandlow (45) und Ole Krüger (37) wurden zu den neuen Vorsitzenden gewählt. Die Schwerinerin und der Rostocker wollen das Land grüner und sozialer gestalten. „Den Handlungswillen, den wir bei Corona sehen, werden wir auch für den Klimaschutz einfordern“, erklärte Weike Bandlow. Die Partei wolle Wege bereiten für eine erfolgreiche Zukunft. Ole Krüger, der lange als Geschäftsführer der Partei tätig war, ergänzte, wie die Partei das künftig angehen möchte: „Wir werden mit Mut und Zusammenhalt vorangehen – das sind die Eigenschaften, die MV für die Zukunft braucht.“ Bandlow erhielt rund 75 Prozent der Stimmen, Krüger rund 82 Prozent.

An ihrer Seite steht den neuen Vorsitzenden auch ein energiegeladenes neues Team zur Seite: Ronja Thiede (29, Rostock) wurde zur frauenpolitischen Sprecherin gewählt, Andreas Haubold (41, Wismar) erneut zum Landesschatzmeister. Nicole Peter (32, Rostock), Caroline Meder (52, Fürstenhof), Andreas Katz (65, Crivitz), Nils Bandelin (50, Wittenhagen) und Katharina Horn (Vertreterin der Grünen Jugend MV, 22, Greifswald) sind BeisitzerInnen im neunköpfigen Landesvorstand.

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Fri, 11 Sep 2020 11:34:00 +0200
http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/kein_grundsaetzliches_umschwenken_auf_einfamilienhaeuser-1/ Kein grundsätzliches Umschwenken auf Einfamilienhäuser http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/kein_grundsaetzliches_umschwenken_auf_einfamilienhaeuser-1/ http://gruene-rostock.de/aktuelles/news-detail/article/kein_grundsaetzliches_umschwenken_auf_einfamilienhaeuser-1/ „Rostock hat nur eine begrenzte Fläche. Darum führt Wohnungsbau immer zu Konflikten mit anderen... Die GRÜNEN in der Rostocker Bürgerschaft wollen bei Neubauprojekten weiterhin vor allem auf Mehrfamilienhäuser setzen. Andrea Krönert, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

„Rostock hat nur eine begrenzte Fläche. Darum führt Wohnungsbau immer zu Konflikten mit anderen wichtigen Anliegen wie zum Beispiel Naturschutz oder dem Erhalt von Kleingärten. Unser Ziel muss darum sein, flächensparend und zugleich attraktiv zu bauen. Wir haben in Rostock einen Anteil von rund 15 Prozent Einfamilien- und Reihenhäuser. Diese Quote sollte auch bei Neubauten erhalten bleiben, sehr gern auch mit neuen Konzepten wie Tiny Houses. Aber ein grundsätzliches Umschwenken auf den Einzelhausbau wäre der falsche Weg. Das löst weder die sozialen noch die ökologischen Probleme der Stadt.

Einfamilienhäuser haben einen enormen Flächenverbrauch. Das betrifft die Grundstücke selbst, aber auch die Erschließung durch Wege und Straßen für vergleichsweise wenige Bewohnerinnen und Bewohner. Es macht schon einen Unterschied, ob eine Fläche wie am Werftdreieck mit 100 Einfamilienhäusern oder aber 700 Wohnungen bebaut wird. Wir haben in Rostock nach wie vor einen großen Mangel an preiswertem Wohnraum. Vor allem für Familien mit Kindern fehlt es an 3- bis 4-Zimmer-Wohnungen. Dagegen helfen nur ein höheres Angebot und ein Anteil an sozialem Wohnungsbau.

Nach der neuesten Bevölkerungsprognose erwarten wir einen geringeren Anstieg der Bevölkerung. Die Reaktion darauf kann aber nicht sein, alle für die Zukunft geplanten Bauflächen nun mit kleineren Häusern zu versehen. Vielmehr muss es dann darum gehen, mehr Grünflächen und Kleingärten zu erhalten, als in den bisherigen Zukunftsplänen vorgesehen.“

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Wed, 17 Jun 2020 10:47:00 +0200